Ein Berufsstand im Wandel der Zeit
Im Kunstranking der Bilanz von 2018 belegte die Videokünstlerin Pipilotti Rist den Spitzenplatz.[1] Neben der Topplatzierung schnitt die Rheintaler Künstlerin auch in finanzieller Hinsicht am besten ab. Die Preisspanne ihrer Werke reicht von 5’000 Franken bis zu einer Million. Im Gegensatz dazu lag das Durchschnittseinkommen freischaffender Schweizer Künstlerinnen und Künstler 2016 bei 40’000 Franken pro Jahr.[2] Initiiert von Suisseculture Sociale, einem Zusammenschluss von Verbänden der Kulturschaffenden in der Schweiz, zeichnet die Studie ein düsteres Bild für Künstlerinnen, Künstler und Kulturschaffende. Zehn Jahre nach der ersten Umfrage zeigt jene von 2016 keine nennenswerten Verbesserungen für im kreativen Bereich Tätige bezüglich Einkommen oder sozialer Sicherheit.
Die Schere, die erfolgreiche von erfolglosen Kunstschaffenden trennt, wird immer grösser. Die mediale Aufmerksamkeit und ein damit einhergehender wirtschaftlicher Vorteil sind auf wenige Akteure begrenzt. Heutige Rankings und Studien zeigen ein zwiespältiges Bild des Berufsstandes. Während einige wenige schwindelerregende Summen erhalten, muss sich der grosse Rest mit vergleichsweise bescheidenen Beträgen begnügen. Ohne zusätzliche Nebenverdienste können die meisten Kunstschaffenden nicht überleben. Diese extremen ökonomischen Unterschiede innerhalb der Künstlergilde sind jedoch keineswegs neu und spätestens seit der Renaissance überliefert. Rückblickend erfuhr der Berufsstand Künstler immer wieder heftige Umbrüche.
Kulturhistorisch betrachtet ist der Begriff Künstler[3], wie wir ihn heute verwenden, eine Erfindung des 18. Jahrhunderts. Im Laufe der Jahrhunderte war der Begriff und der daraus hervorgegangene Berufsstand starken Veränderungen und Anpassungen ausgesetzt. Damals wie heute ist die Umschreibung nicht eindeutig: «Künstler/Künstlerin ist keine geschützte Berufsbezeichnung. […] Als professionelle Kunstschaffende gelten Personen, die mit ihrer künstlerischen Tätigkeit mindestens die Hälfte ihres Lebensunterhaltes finanzieren oder mindestens die Hälfte ihrer Arbeitszeit für die künstlerische Tätigkeit einsetzen (Art 2.2. KUOR).»[4] Das Bundesamt für Kultur (BAK) stellt in seiner Auslegung für die Kulturellen Organisationen (KUOR) zwei voneinander abhängige Parameter in Beziehung, nämlich finanzielle und zeitliche Mittel.
In Österreich beispielsweise ist diese Definition nicht allein an die Verzahnung der Faktoren Zeit und Geld gebunden. Dort heisst es im Künstler-Sozialversicherungsfondsgesetz: «Künstlerin/Künstler im Sinne dieses Bundesgesetzes ist, wer in den Bereichen der bildenden Kunst, der darstellenden Kunst, der Musik, der Literatur, der Filmkunst oder in einer der zeitgenössischen Ausformungen der Bereiche der Kunst auf Grund ihrer/seiner künstlerischen Befähigung im Rahmen einer künstlerischen Tätigkeit Werke der Kunst schafft.»[5]
Das österreichische Gesetz orientiert sich beim Künstlerbegriff stark am Werk und geht somit auf die verschiedenen Tätigkeitsfelder des Berufsstandes ein. Zeitliche und monetäre Rahmenbedingungen scheinen im östlichen Nachbarland für die Berufsrolle nicht hauptsächlich ausschlaggebend zu sein. Der Vergleich zwischen Österreich und der Schweiz liefert ein anschauliches Beispiel, wie unterschiedlich selbst angrenzende Staaten das Berufsbild Künstler per Gesetz definieren. Die Beispiele zeigen ebenso auf, dass sich Künstlerinnen und Künstler in einem Spannungsfeld zwischen politischen, sozialen, ökonomischen und gesellschaftlichen Positionen befinden. Ein Blick in die Vergangenheit soll verdeutlichen, wie sich die Stellung des Künstlers und damit auch das Bild des Berufsstands im Laufe der Jahrhunderte verändert hat.
Vom Handwerk zu den freien Künsten
Das Bild vom unabhängigen und freien Künstler ist relativ jung. Das Wort «Künstler», wie wir es heute kennen, bezeichnete im 15. Jahrhundert einen Universitätsstudenten – einen «artista». Bereits ein Jahrhundert später hatte sich der Begriff gewandelt. Ein «artista» war nun ein Maler oder Bildhauer.[6] Die Renaissance markiert daher nicht nur den Umbruch vom Mittelalter zur Neuzeit, sondern kennzeichnet auch tiefgreifende Umwälzungen für die Stellung des Künstlers. Bis in die Renaissance hinein zählte die bildende Kunst zu den Handwerken und diente dem Broterwerb. Erst im Laufe der Jahrhunderte fand eine Umdeutung vom Handwerker zum freien Künstler statt. Dieser Wandel, der neben der Frage des künstlerischen Selbstverständnisses auch soziale, gesellschaftliche und politische Umschwünge impliziert, war und ist für das Künstlerbild immer noch wesentlich.
Die Zuordnung der bildenden Kunst zu den Handwerken war der damaligen Drei-Stände-Gesellschaft geschuldet. Das normative Ordnungssystem regelte von den politischen über die sozialen bis hin zu den kulturellen Belangen alle Lebensbereiche im 15. Jahrhundert; von Besitztümern über Bildungsmöglichkeiten, bis hin zur Berufswahl. An der Spitze dieser Gesellschaftsordnung stand der Klerus, gefolgt vom Adel und den Patriziern sowie dem dritten Stand, der Handel, Gewerbe und Landwirtschaft umfasste.[7]
Die hierarchische Gliederung der Gesellschaft in abgeschlossene soziale Gruppen, erlaubte nur eine eingeschränkte soziale Mobilität. Erst im Laufe der Renaissance wurden die Ständenormen durchlässiger und erlaubten Abweichungen. Italienische Künstler waren beispielsweise häufig an Fürstenhöfen angestellt oder zogen von Stadt zu Stadt.[8] Voraussetzung für die künstlerische Wanderschaft war eine gewisse Mobilität. Eine relative Unabhängigkeit von den Zünften[9] begünstigte auf der italienischen Halbinsel daher wechselnde Arbeitsorte und Auftraggeber. Dies wiederum führte zu einem Wettbewerb unter den Auftraggebern um die besten Künstler und Ideen. Als Folge löste sich die Künstlertätigkeit mehr und mehr vom Handwerkertum. Der Berufsstand wurde nicht mehr mit körperlicher Anstrengung und somit niedriger Arbeit in Verbindung gebracht, sondern mit der geistigen Idee des Künstlers, welche im Werk zum Ausdruck kommt.[10]
Paradigmenwechsel in der Renaissance
Der Wandel vom Handwerker zum Künstler und der damit einhergehende Paradigmenwechsel nahm in der Renaissance Fahrt auf. Wichtiges Vehikel für diesen Wandel war eine neue literarische Gattung, die Künstlerbiografie. Verfasst vom italienischen Architekten und Hofmaler Giorgio Vasari, versammelten seine Biografien Lebensbeschreibungen der berühmtesten Maler, Bildhauer und Architekten.[11] Mit Giorgio Vasaris sogenannten Vite lag 1550 zum ersten Mal der Versuch einer methodischen Einordnung von Künstlern und ihren Werken vor. Dabei umspannten die Vite einen Zeitraum von rund 300 Jahren, angefangen bei Cimabue bis in die Gegenwart Vasaris. Üblicherweise wurden bis dahin nur berühmte Persönlichkeiten wie etwa Feldherren, Politiker, Philosophen oder Heilige in Biografien gewürdigt. In der Art einer zeitgenössischen Chronik, wurden diese Würdigungen meist als Heroengeschichten verfasst, um die Porträtierten verdienstvoll darzustellen. Vasaris Vite können daher als Indiz für den sozialen Aufstieg der Künstlergilde gesehen werden.
Überdies gilt Vasari mit seinen Künstlerviten als Kunsthistoriker der ersten Stunde, liefern seine Texte wichtiges Quellenmaterial für die Rezeption der bildenden Kunst. Obwohl mittlerweile bekannt ist, dass Vasaris historische Angaben teilweise fehlerhaft oder sogar erfunden waren, erhalten wir durch seine Aufzeichnungen die Möglichkeit, etwas über die damaligen Lebensumstände von Künstlern zu erfahren. So war bereits in der Renaissance das Problem der Lohnschere bekannt. Benvenuto di Giovanni, ein Maler aus Siena, bemerkte 1488: «Die Gewinne in unserem Beruf sind gering und begrenzt, weil wenig produziert und noch weniger verdient wird.»[12] Vasari pflichtete ihm bei und meinte: «[…] dass die Meister der Kunst mehr gegen den Hunger als um den Ruhm zu kämpfen haben, dies drückt die Geister nieder und beraubt sie der Gelegenheit, sich bekannt zu machen.»[13]
Die beklagenswerten Umstände der meisten Maler und Bildhauer waren bereits in der Renaissance weit verbreitet. Viele mussten sich weiter zu Handwerkerlöhnen verdingen und ihren Verdienst durch Stückarbeit erlangen. Hinzu kam, dass sie weder im Krankheitsfall noch bei einer schwierigen Auftragslage abgesichert waren. Selbstverständlich berichtete Vasari auch von den erolgreichen Beispielen wie Tizian, Michelangelo oder Raffael, die von ihrer Kunst sehr gut leben konnten. Diese Ausnahmetalente, die neben einer angesehenen sozialen Stellung auch finanziell ausgesorgt hatten, bestätigen aber im Grunde nur die Regel der brotlosen Künstler.
Neue Verhandlungsräume
Ähnlich wie bereits Vasari äusserte sich Lovis Corinth gut 400 Jahre später zu den Lebensumständen von Künstlerinnen und Künstlern: «Von diesem Künstlerproletariat gibt es aber in München und Berlin eine schwere Menge», und weiter: «die nicht oder doch nur kümmerlich in der Lage sind, ihr Brot zu verdienen […].»[14] Die Lebensumstände für eine künstlerische Existenz gestalteten sich auch in den Kunstmetropolen des 19. Jahrhunderts prekär.
Durch den Übergang zu einer bürgerlichen Gesellschaft zu Beginn des 19. Jahrhunderts formierte sich für die Künstler ein neuer sozialer Raum. Damit wurde einerseits ein Wandel der Auftraggeber- und Käuferschicht vollzogen, andererseits veränderte sich die Rolle des Künstlers. Neben den Handwerks- und Hofkünstlern tritt nun zusätzlich der moderne Künstler in Erscheinung. Alfred Lichtwark, 1886 erster Direktor der Hamburger Kunsthalle, bemerkte zu den veränderten Rahmenbedingungen überaus kritisch:
«Die alten Mächte, die die Kunst getragen hatten, waren verschwunden oder in ihrem Kern verwandelt. Fürst und Aristokraten waren vom Schauplatz zurück getreten, die Kirche hatte sich von der lebenden Kunst abgewandt und pflegte ausschliesslich archaisierende Tendenzen. Der Staat, der an die Stelle der Fürsten getreten war, förderte Kunst durch das Organ der unpersönlichen Kommissionen, deren Beschlüsse dem Genius nicht günstig sein konnten. Die Bourgeoisie war künstlerisch vollständig ungebildet. Sie und die Organe des Staates begünstigten in der Kunst, was sie begreifen konnten, also nur zufällig einmal, was sich über den Durchschnitt erhob.»[15]
Die Herausbildung des Bürgertums spiegelte sich im künstlerischen Selbstverständnis wider: Sie ermöglichte den Kunstschaffenden neu gewonnene Selbständigkeit, die in diesem Zusammenhang als Kunstfreiheit zu verstehen ist; von der Motivwahl und Produktion, bis hin zur Interaktion mit einer möglichen Käuferschicht.[16] Neu ergaben sich drei Formen der Förderung, die eine künstlerische Selbständigkeit erst ermöglichten: der Kunsthandel, das Ausstellungswesen und die Kunstkritik. Die staatliche Förderung eröffnete ab dem 19. Jahrhundert eine zusätzliche Möglichkeit eines Einkommens.
Bis heute haben sich diese Formen der Unterstützung erhalten. Hinzu kommt, dass die mediale Aufmerksamkeit in der heutigen Zeit eine immer grössere Rolle spielt. Nur wer sich medienwirksam inszeniert, wird wahrgenommen und erhält die Möglichkeit, auf inhaltlicher künstlerischer Ebene seine oder ihre Stimme hören zu lassen. Museale Weihen, eine Galerieanbindung mit klarer Positionierung auf dem Kunstmarkt und eine starke Messepräsenz sind wichtige Faktoren für die Sichtbarkeit von Künstlerinnen und Künstlern. Der Kampf um Aufmerksamkeit hat sich in den letzten Jahren verschärft. In Deutschland geht man davon aus, dass nur etwa zehn Prozent der Künstlerinnen und Künstler eine feste Galeriebindung haben.[17] Diese erlaubt den Kunstschaffenden einerseits eine Konzentration auf die künstlerische Arbeit, bietet einen Ort der Präsentation und Sichtbarkeit, stellt ein Beziehungsnetz zu möglichen Käufern und Sammlern her und unterstützt die Kunstschaffenden in ihrem Schaffen. Künstler ohne Galerienetzwerk im Rücken investieren viel Zeit für Akquise, Verkauf und Positionierung auf dem Markt – Zeit, die auf Kosten der künstlerischen Arbeit geht.
Künstlerisches Berufsbild heute
Der Blick auf das Berufsbild Künstler hat gezeigt, dass es für eine Verbesserung der Lebensumstände von Künstlerinnen und Künstlern nach wie vor Spielraum nach oben gibt. Der Berufsstand Künstler hat zwar seit der Renaissance teilweise Verbesserungen auf sozialer und gesellschaftlicher Ebene erlebt, auf ökonomischer Ebene gehören ungeregelte oder geringe Einkünfte nach wie vor zum Alltag. Die künstlerische Selbständigkeit erlaubt zwar viele Freiheiten, dennoch sehen sich zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Stets zu bespielende Aufmerksamkeitsstrukturen nehmen dabei viel Zeit in Anspruch. Überdies führt die internationale Vernetzung im Kunstbereich zu einem ständigen Informationsaustausch, mit dem man Schritt halten muss.
Carl Spitzwegs Der arme Poet von 1839 hat unser Bild vom hungernden Künstler massgeblich geprägt. In Decken gehüllt liegt der mittellose Dichter in seiner Dachkammer im Bett, einen Schirm über dem Kopf gegen das undichte Dach. Der romantische Anstrich von Carl Spitzwegs Bild hat sich für die Situation heutiger Künstlerinnen und Künstler jedoch längst verflüchtigt. Prekäre Lebensumstände im künstlerischen Sektor sind nach wie vor keine Seltenheit.
Wie also können die Herausforderungen der künstlerischen Existenz bewältigt werden? Und wie können neue Herangehensweisen der Künstlerförderung aussehen? Welche kulturpolitischen Mittel müssen greifen, um den Stellenwert der Künstlerschaft innerhalb der Gesellschaft zu erhöhen? Die Künstlerrankings, die jedes Jahr pünktlich zur Art Basel die Spitzenverdienerinnen und -verdiener auflisten, werfen einmal mehr ein Schlaglicht auf die Topverdiener. Aussagekraft und Relevanz solcher Hitparaden sind gleichwohl mit Vorsicht zu geniessen, bilden sie doch nur einen kleinen Teil der Künstlerschaft ab. Vielmehr sollte ihre Gesamtheit in den Fokus gerückt werden, um nachhaltige Veränderungen und Verbesserungen im kreativen Bereich zu bewirken. Nur durch das Hinterfragen der bestehenden Strukturen können neue Wege in der Künstler- und Kulturförderung beschritten werden. Das Bild des brotlosen Künstlers hat ausgedient. Es wäre nun an der Zeit, den Berufsstand Künstler positiv zu besetzen.
[1]
https://www.bilanz.ch/die-kunst-ist-weiblich# (28. April 2019 letzter Zugriff). 53 Kunstsachverständige waren an der Ermittlung des Rankings beteiligt und konnten durch ihre Favoritennennung abstimmen.
[2]
Suisseculture Sociale, Umfrage zu Einkommen und sozialer Sicherheit von Kunstschaffenden, 2016; vgl. auch https://www.tagesanzeiger.ch/kultur/schweizer-kunstschaffende-verdienen-laut-studie-40-000-fr-pro-jahr/story/14119257(28. April 2019 letzter Zugriff).
[3]
Falls nicht anders vermerkt, ist die weibliche Form in der männlichen Form mitgemeint.
[4]
https://visarte.ch/de/faq-der-kunst/ (24. April 2019 letzter Zugriff).
[5]
https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Dokumentnummer=NOR40168048 (24. April 2019 letzter Zugriff).
[6]
Vgl. Peter Burke, Die Renaissance in Italien. Sozialgeschichte einer Kultur zwischen Tradition und Erfindung, Berlin 1984, S. 80.
[7]
Vgl. https://beta.hls-dhs-dss.ch/de/articles/009928/2013-01-10/ (19. Mai 2019 letzter Zugriff).
[8]
Vgl. Arnold Hauser, Sozialgeschichte der Kunst und Literatur, München 1975, S. 338.
[9]
Die Zünfte bestanden seit dem Mittelalter und organisierten die verschiedenen handwerklichen Berufe nach Gewerbe oder Gewerbegruppen. Sie regulierten das Arbeitsverhältnis von Auftraggeber und Meister, sowie Gesellen und Lehrlingen. Zudem bot die genossenschaftliche Interessensvertretung Schutz vor auswärtiger Konkurrenz und setzte Qualitätsstandards. Vgl. Burke (wie Anm. 6), S. 67.
[10]
Vgl. Hauser (wie Anm. 8), S. 344.
[11]
Giorgio Vasari, Le Vite de’ più eccellenti architetti, pittori, et scultori italiani, da Cimabue infino a’ tempi nostri […], 2 Bde., Florenz 1550.
[12]
Zit. nach Burke (wie Anm. 6), S. 79.
[13]
Zit. nach ebd.
[14]
Lovis Corinth, Legenden aus dem Künstlerleben, Berlin 1908, S. 92.
[15]
Alfred Lichtwark, Schlusswort zu den Böcklin-Ausstellungen in Berlin und Hamburg, in: ders., Die Seele und das Kunstwerk, Berlin 1899, S. 52f.
[16]
Vgl. Wolfgang Rupert, Der moderne Künstler. Zur Sozial- und Kulturgeschichte der kreativen Individualität in der kulturellen Moderne im 19. und frühen 20. Jahrhundert, Frankfurt a. M. 2000, S. 74.
[17]
Vgl. https://www.deutschlandfunkkultur.de/kein-mindestlohn-in‑der-kreativbranche-wovon-kuenstler.976.de.html?dram:article_id=397874 (24. April 2019 letzter Zugriff).
Schweizer Kunst: Survival, Jg. 121, Ausgabe 2019